Rezension: In der Tiefe, Elizabeth Heathcote

Titel: In der Tiefe
Autorin: Elizabeth Heathcote
Originaltitel: Undertow
Übersetzerin: Stefanie Fahrner
Verlag: Diana 
Genre: Psychothriller
Seitenanzahl: 381
Erscheinungsdatum: 2016
ISBN: 978-3-453-29202-4
Preis: 14,99€

Inhalt

Du denkst er liebt dich. Du denkst, seine Vergangenheit hat nichts mit dir zu tun. Aber was, wenn du dich irrst?
Ihr Name war Zena. Tom macht kein Geheimnis aus seiner großen Liebe zu dieser Frau und hat Carmen alles erzählt. Wie er sich Hals über Kopf in Zena verliebte, wie er mit ihr das Ferienhaus am Strand kaufte. Und wie sie eines Nachmittags im Meer schwimmen ging und nie mehr zurückkehrte. Doch Zena ist Toms Vergangenheit, Carmen seine Zukunft. Davon ist Carmen überzeugt. Bis sie erfährt, dass er ihr ein entscheidendes Detail verschwiegen hat: Die Polizei hielt Zenas Tod für einen Mord – und verdächtigte Tom. Ist ihr Mann ein Mörder?

Quelle: www.randomhouse.de 

Meine Meinung

Dieses Buch konnte mich am Anfang richtig fesseln. Man wurde gleich ins Geschehen geworfen und musste einfach weiterlesen, denn der Schock über das Verschwinden des kleinen Mädchens war immens. 

Ich habe gespannt weitergelesen und war ziemlich oft irrtiert, wie die Ehe zwischen Tom und Carmen zustande kam. Man merkt, dass Carmen ein Mensch ist, der sich gerne selbst etwas vormacht und gerade das hat den Reiz des Buches ausgemacht. Denn wenn man glaubte, dass Carmen jedes Rätsel gelöst hat, kamen neue hinzu. Schleichend kamen die Zweifel an ihrem perfekten Ehemann Tom. Ständig habe ich mich gefragt, wann Carmen erwischt wird und vor allem, wie Tom darauf reagiert.

Schnell findet man aber heraus, wie Tom eigentlich auf fast alles reagiert, was ihm nicht in den Kram passt und genau das hat ihn so unsympathisch gemacht. Die ganze Zeit über, hat Carmen versucht, es so zu drehen, dass ihr Mann keinerlei Schuld trägt, aber egal was sie auch herausgefunden hat, Tom war weiterhin ein Arsch.Was mich aber auch an Carmen sehr gestört hat, dass sie die ganze Zeit meckert, wie viel ihr Mann vor ihr geheim hält, sie aber auch nicht viel besser ist, was sie unglaubwürdig erscheinen lässt.

Zudem konnte ich nicht verstehen, weshalb Carmen weiterhin bei ihm blieb, besonders gegen Ende war es unverständlich. Generell war das Ende irgendwie eigenartig, weil alles chaotisch war und die Aufklärung des Verbrechens schnell abgearbeitet war. Auch die Reaktion von Laura war mir nicht ganz klar, weil sie meiner Meinung nach nicht der Typ dafür war. Trotzdem war es noch spannend und ich habe bis kurz vor Ende sehr mitgefiebert.

Besonders war dieses Buch, weil die Autorin es super hinbekommen hat, uns als Leser zu vermitteln, wie schnell Zweifel die Beziehung vergiften kann.  

Cover 

 Passend für einen Thriller, aber jetzt nicht so besonders.

Fazit

Pro
Spannung
Carmen begibt sich in große Gefahr
die Ehe, die langsam in die Brüche geht
wenn man glaubt, die Lösung des Problems zu haben, kommen neue

Contra
mega unsympathischer Tom
Carmens Unglaubwürdigkeit

  

Kommentare:

  1. Hallo :-)
    Wenn der Protagonist unsympathisch ist, hat es das ganze Buch meistens ziemlich schwierig...
    Eine gute Rezension!
    Liebe Grüße, Johnni von
    Unendliche Geschichte

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    1. Hey Johnni,

      Ja das ist leider so und ich finde es eigentlich ziemlich schade, weil ich schon ein paar wie dieses gelesen habe, dass so super war und dann den unsympathischen Protagonisten. Ich hätte dieses Buch wirklich lieben können. Kommt halt leider vor und dann ist das ganze Buch hin, egal wie super toll es ist, weil die ganze Geschichte ja an dieser Person dann hängt. Naja kann man ja auch nicht ändern.

      Liebe Grüße,
      Sophie

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