Rezension: Der Meister und Margarita

Quelle: Randomhouse

Titel: "Der Meister und Margarita"
Autor: Michael Bulgakow
Genre: Klassiker
Verlag: Anaconda Verlag
Seitenzahl: 576
ISBN: 978-3-7306-0912-5
Preis: 7,95 € (Hardcover)

Beschreibung:


Moskau zu Beginn der 1930er-Jahre: Der Teufel sucht die Stadt heim und stürzt ihre Bewohner mit tatkräftiger Unterstützung seiner Zauberlehrlinge in ein Chaos aus Hypnose, Spuk und Zerstörung. Es ist die verdiente Strafe für Heuchelei, Korruption und Mittelmaß. Doch zwei Gerechte genießen Satans Sympathie: der im Irrenhaus sitzende Schriftsteller, genannt »Meister«, und Margarita, dessen einstige Geliebte. Bulgakows Gesellschaftssatire aus der Sowjetzeit ist ein faustisch-fantastisches Meisterwerk.

Meine Meinung:


"Der Meister und Margarita" ist ein einzigartiger Klassiker. Es ist sehr schwer darüber zu reden, denn Bulgakow hat seinen Roman absichtlich verwirrend und satirisch verfasst. Für mich hat das Chaos das in diesem Buch herrscht den eigentlichen Reiz ausgemacht. Es enthält zwei verworrene von Metaphern und Andeutungen durchzogene Handlungsstränge. Und obwohl die Story keine Spannung per se erzeugt, hat mich dieses Buch fast magisch angezogen. Ich kann mir jedoch vorstellen, dass viele Leser von der Handlung enttäuscht sein könnten.

Die Welt in Bulgakows Roman ist einzigartig ausgearbeitet und mir ist es sehr leicht gefallen vollkommen in dieses Moskau von 1920 abzutauchen. Auch werden sehr viele Charaktere vorgestellt, die alle eine eigenes Schicksal und Persönlichkeit haben und die Art wie Bulgakow die Eigenheiten und Marotten seiner Charaktere beschreibt, hat mich mehr als einmal schmunzeln lassen.

An dieser Ausgabe hat mir auch das Nachwort der Übersetzerin sehr gut gefallen, durch das viele Besonderheiten, die dem modernen Leser vielleicht gar nicht aufgefallen wären, nochmal hervorgehoben und weiter erklärt werden. Außerdem finde ich es toll das der Anaconda Verlag so schön ausgearbeitete Klassiker zu so einem erschwinglichen Preis anbietet.

Obwohl dieses Buch so chaotisch ist, dass es mir schwer fallen würde es jemandem zusammenzufassen, werde ich es wohl noch vielen Leuten empfehlen.


*Rezensionsexemplar*



Rezension: Das sternenlose Meer

Quelle: Randomhouse
Titel: "Das sternenlose Meer"
Autor: Erin Morgenstern
Genre: Roman
Verlag: Blessing
Seitenzahl: 640
ISBN: 978-3896676573
Preis: 22,00€ (Hardcover)

Beschreibung:


Eigentlich arbeitet Zachary Ezra Rawlins an seiner Promotion, doch er kommt nicht weiter. Denn immer, wenn er in der Bibliothek ist, sucht er ein Buch auf, das zwischen den Regalen versteckt liegt. Ein Buch, in dem Zachary eines Tages eine Schilderung seiner eigenen Kindheit findet. Aber wie ist das möglich? Auf der Suche nach dem Geheimnis dieses Buches entdeckt Zachary eine unterirdische Welt voller Bücher am Ufer eines sternenlosen Meers, wo er schließlich eine Verschwörung aufdecken und für die Liebe seines Lebens kämpfen muss.
Quelle: Randomhouse

Meine Meinung:


Ich glaube ich habe als ich "Das sternenlose Meer" gelesen habe, den Fehler gemacht meine Erwartungen ein bisschen zu hoch zu halten, aufgrund dessen, wie gut mir "Der Nachtzirkus" von Erin Morgenstern gefallen hat. Deshalb hab ich es zwar als tolle Lektüre empfunden, meine Erwartungen konnte es allerdings nicht ganz erfüllen.

Erin Morgenstern konnte mich jedoch damit begeistern, dass ihr Buch sowohl eine Hauptstory als auch kleinere Kurzgeschichten, ganz in ihrem märchenhaften Schreibstil enthält. Wobei die kleineren Kurzgeschichten natürlich wie in "Der Nachtzirkus" mit der Hauptstory verknüpft sind.

Auch der Einstieg in dieses Buch war spannend und noch etwas realitätsnaher als in "Der Nachtzirkus". Im Laufe des Buches wird man so immer mehr von der Story mitgerissen mit kleinen wunderbaren Unterbrechungen durch die Kurzgeschichten. Irgendwann entdeckt man dann, dass diese Kurzgeschichten viel mehr mit der Hauptgeschichte zu tun haben, als zuvor vielleicht angenommen und dadurch habe ich mir viel zu große Hoffnungen auf eine große Auflösung gemacht. Als ich dann gemerkt habe, dass die Auflösung doch nicht so flüssig ist, wie ich es mir erhofft hatte habe ich langsam das Interesse verloren. Das Ende ging dann meiner Meinung nach auch viel zu schnell.

Hätte ich nicht so hohe Erwartungen gehabt, wäre meine Bewertung sicher besser, aber dadurch, dass ich von Erin Morgenstern etwas mehr erwartet hätte, wurde ich leider etwas enttäuscht.


*Rezensionsexemplar*

Rezension: Infinitum - Die Ewigkeit der Sterne

Quelle: Droemer Knaur
Titel: "Infinitum - Die Ewigkeit der Sterne"
Autor: Christopher Paolini
Genre: Sci-Fi
Verlag: Droemer Knaur
Seitenzahl: 960 
ISBN: 978-3426227367
Preis: 24,00€ (Hardcover)

Beschreibung:


Neue Welten zu untersuchen ist alles, wovon die junge Forscherin Kira Navarez jemals geträumt hat. Doch ein harmloser Auftrag auf einem fernen Planeten lässt Kiras Traum zum größten Albtraum der Menschheit werden:
Bei der abschließenden Untersuchung des Planeten, der in Kürze kolonialisiert werden soll, stürzt Kira in eine Felsspalte – und entdeckt etwas, das kein menschliches Auge zuvor erblickt hat. Es wird sie vollständig und für immer verwandeln.
Kira ist allein. Wir sind es nicht. Und wir müssen einen Weg finden, um zu überleben.

Meine Meinung:


Es ist schon eine Weile her, dass ich ein Sci-Fi Buch gelesen habe, aber mit diesem neuen Bestseller von Christopher Paolini wollte ich diese Richtung mal wieder ausprobieren. Anfangs war ich besorgt, dass ein so umfassendes Buch einen langsamen Einstieg haben würde, aber genau das Gegenteil war der Fall: Der Beginn war packend und actionreich.

Da dachte ich schon, dass ich diesen Wälzer trotz der Länge in null Komma nichts durchgelesen haben würde, wenn es so spannend bliebe. Leider war das nicht der Fall. Nach dem mitreißenden Start habe ich schnell das Interesse verloren. Das lag vor allem daran, dass man von der Welt, den Charakteren und der Politik kaum was erklärt bekommt, sondern einfach reingeschmissen wird. Die meisten Begriffe kann man in einem Glossar im hinteren Teil des Buches nachschlagen, aber dadurch wird man jedes Mal aus dem Lesefluss gerissen.  Paolini versucht durch viele dem Leser zunächst unbekannte Begriffe seine Welt reichhaltiger zu machen, aber mich hat das nur verwirrt und einiges hätte sicher gekürzt werden können.

Zwar ist "Infinitum" voller Action, aber da ich die meiste Zeit nicht wusste, wer gegen wen und warum, kam für mich leider keine Spannung auf. Außerdem hat Paolini häufig Kiras Gefühle in Bezug auf die drastischen Ereignisse zu Beginn der Geschichte beschrieben, statt sie entsprechend dieser handeln zu lassen. So gab es immer wieder Absätze, die ich am liebsten übersprungen hätte.

Meiner Meinung nach hätte "Infinitum" eine Dilogie oder Trilogie sein sollen, denn wenn man irgendwann auf Seite 300 angekommen ist und immer noch kein Gefühl dafür hat in welche Richtung sich die Story entwickelt, verliert man sehr schnell das Interesse.


*Rezensionsexemplar*



Rezension: Jonathan Strange & Mr. Norell

Quelle: Randomhouse
Titel: "Jonathan Strange & Mr. Norell"
Autor: Susanna Clarke
Genre: Fantasy
Verlag: Heyne
Seitenzahl: 1056
ISBN: 978-3-453-42474-6
Preis: 19,99€ (Paperback)

Beschreibung:


Wir schreiben das Jahr 1806. Seit Jahrhunderten gibt es keine Zauberei mehr in England. Doch während auf dem Festland der Krieg gegen Napoleon tobt, entdecken die Zaubereihistoriker, dass es noch einen praktizierenden Magier gibt: Mr. Norrell, ein Einzelgänger, der zurückgezogen in Hurtfew Abbey in Yorkshire lebt. Noch ehe sich Regierung und High Society von dieser Überraschung erholt haben, taucht ein zweiter Zauberer auf: der junge, charismatische Jonathan Strange. Die beiden Männer, die unterschiedlicher nicht sein könnten, schließen sich im Dienste der Krone zusammen, um in den Krieg einzugreifen. Doch Strange wird von der dunklen, mysteriösen Magie des Rabenkönigs angezogen, des größten Zauberers aller Zeiten. Um mehr über ihn zu erfahren, riskiert er sogar die Freundschaft zu seinem Mentor. Doch Mr. Norrell hat ebenfalls ein magisches Geheimnis, das ihn und alles, was er sich aufgebaut hat, zerstören könnte, wenn es jemals ans Licht käme...

Meine Meinung:


"Jonathan Strange & Mr. Norell" hat es sofort in die Reihen meiner Lieblingsbücher geschafft. Ich glaube, ich habe lange kein so gutes Fantasybuch gelesen. 

Susanna Clark erzählt eine vollkommen neuartige Geschichte, in der Zauberer keine Kinder, die mit Zauberstäben rumfuchteln, oder langbärtige alte Knacker sind, sondern englische Gentleman. Dies gibt vor allem den Ton des Buches an und erzeugt so einen einzigartigen Charme.

Dies wird auch von Clarks humorvollem und leicht ironischem Schreibstil unterstützt, der mich oft zum auflachen gebracht hat und noch viel öfter zum schmunzeln. Auch die Art wie sie die Spleens und Eigentümlichkeiten der Charaktere beschreibt sucht meiner Meinung nach ihresgleichen. Diese Charaktere sind dabei derartig fein ausgearbeitet, dass man sie im einen Moment unterhaltsam und sympathisch findet und im nächsten Moment für moralisch fragwürdig und abweisend. 

Trotz des unterhaltsamen Tons, hat das Buch jedoch auch die düstere und unheilvolle Stimmung, sowie die ergreifende Story, die man sich von so einer Lektüre wünschen würde. Mich hat es jedes mal aufs neue überrascht, wie es die Autorin schafft, diese gegensätzlichen Stimmungen zu einer so einzigartigen Atmosphäre zu verweben.

Insgesamt war ich daher sehr froh, dass "Jonathan Strange & Mr. Norell" derart umfangreich war, da ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte und so lange wie möglich in dieser charmanten Geschichte verweilen wollte.


*Rezensionsexemplar*



Rezension: Der Gesang der Berge

Quelle: Suhrkamp Insel
Titel: Der Gesang der Berge

Autor: Nguyễn Phan Quế Mai

Genre: Roman

Verlag: Suhrkamp Insel

Seitenzahl: 429

ISBN-13: 978-3458179405

Preis: 23,00€



Beschreibung:

Hu'o'ng wächst bei ihrer Großmutter auf, mitten im vom Krieg gebeutelten Hanoi der frühen 1970er Jahre. Der Vater ist auf den Schlachtfeldern verschollen, ihre Mutter folgte ihm in der Hoffnung, ihn zu finden. Und die Großmutter erzählt Hu'o'ng an den vielen langen Abenden die Geschichte ihrer Familie, eine Geschichte, die in Frieden und Wohlstand ihren Anfang nimmt, aber im Zuge fremder Besatzung, Landreform und Krieg eine Geschichte von Vertreibung, Flucht und unsäglichem Leid wurde. Doch die Frauen ihrer Familie sind stark und entschlossen, dem Schicksal eine lebenswerte Zukunft abzutrotzen.

Ein Familienepos, das ein ganzes Jahrhundert atmet, die bildgewaltige Geschichte eines leidgeprüften Volkes, ein beeindruckender historischer Roman, erzählt von einer vietnamesischen Autorin – so hat man von Vietnam im zwanzigsten Jahrhundert noch nicht gelesen.

Quelle: Suhrkamp Insel


Meine Meinung:

Aufmerksam geworden bin ich auf dieses Buch durch das wunderschöne, fast schon idyllische Cover. Doch wirft man einen Blick in das Buch hinein, so erwartet einen das komplette Gegenteil und die Idylle des Covers findet sich lediglich im Wunsch der Protagonisten nach einem friedvollen Leben im Kreise der Familie wieder.

Zuerst war ich ein wenig skeptisch, da es sich hierbei um meinen ersten historischen Roman handelte. Allerdings gleicht dieser eher einem Roman und macht es einem daher sehr leicht sich in die Geschichte und die Situationen einzufinden. Auch der Schreibstil der Autorin gefällt mir sehr gut, er bringt die tragischen Ereignisse dieses Buches sehr gut zur Geltung und berührt, ohne dabei zu übertreiben. Auch hatte ich anfangs ein wenig die Befürchtung, dass das Buch langatmig sein könnte, doch das ist es überhaupt nicht, ständig passiert irgendetwas.

Besonders gefallen hat mir auch, dass sowohl aus dem Leben von Huong, als auch aus dem ihrer Großmutter Dieu Lan berichtet wird. Auch die Protagonisten mochte ich sehr, besonders beeindruckt hat mich Dieu Lan, wie sie auch in den schwersten Situationen optimistisch geblieben ist und versucht hat immer das Beste für ihre Familie zu tun.

Zusammenfassend ein echt gelungener Roman, der die Ereignisse des Vietnamkriegs und der Zeit davor, sowie danach aus der Sicht einer Familie sehr mitfühlend beschreibt. Eine klare Leseempfehlung! Von mir klare 5 von 5 Büchern!




*Rezensionsexemplar*

Rezension: Shuggie Bain

Quelle: Hanser

Titel: Shuggie Bain
Autor: Douglas Stuart
Genre: Roman
Verlag: Hanser
Seitenzahl: 496
ISBN: 978-3446271081
Preis: 26,00€

Beschreibung:


Shuggie ist anders, zart, fantasievoll und feminin, und das ausgerechnet in der Tristesse und Armut einer Arbeiterfamilie im Glasgow der 80er-Jahre, mit einem Vater, der virile Potenz über alles stellt. Shuggies Herz gehört der Mutter, Agnes, die ihn versteht und der grauen Welt energisch ihre Schönheit entgegensetzt, Haltung mit makellosem Make-up, strahlend weißen Kunstzähnen und glamouröser Kleidung zeigt - und doch Trost immer mehr im Alkohol sucht. Sie zu retten ist Shuggies Mission, eine Aufgabe, die er mit absoluter Hingabe und unerschütterlicher Liebe Jahr um Jahr erfüllt, bis er schließlich daran scheitern muss. Ein großer Roman über das Elend der Armut und die Beharrlichkeit der Liebe, tieftraurig und zugleich von ergreifender Zärtlichkeit.

Meine Meinung:

Normalerweise bin ich immer vorsichtig mit Büchern die Literaturpreise gewinnen. Auch beim Booker Preis bin ich da schon das ein oder andere Mal enttäuscht worden, aber hier bin ich froh es nochmal versucht zu haben. Denn "Shuggie Bain" ist ein einzigartig ergreifendes Buch.

Die Atmosphäre von der Arbeitersiedlung im Glasgow zur Thatcher-Zeit kann Douglas Stuart sehr überzeugend erzeugen, was auch zum Gewicht und der Schwere der Story beiträgt. So kann man auch ohne das man viel Ahnung von der Historik haben muss, ein Verständnis von Shuggie Bains Lage erhalten.

Auch die Charakterzüge der Haupt- und Nebenpersonen sind fein ausgearbeitet und besonders die Beziehung zwischen Shuggie und seiner Mutter zwingt einen förmlich zum mitfühlen und ist bemerkenswert ergreifend.

Insgesamt kann ich "Shuggie Bain" nur empfehlen, aber man sollte sich auf emotionale Tiefe gefasst machen.

Rezension: Madly

Quelle: LYX

 Titel: Madly

Autor: Ava Reed

Genre: New Adult

Verlag: LYX

Seitenzahl: 416

ISBN-13: 978-3736312975

Preis: 12,90€ (Paperback)


Beschreibung:

Das Vergangene ist vorbei. Wir sollten es loslassen

June hat ein Geheimnis. Eines, das sie mit aller Macht bewahren will. Deshalb hält sie jeden Mann, der an mehr als einem One-Night-Stand interessiert ist, auf Abstand. Beziehungen machen verwundbar, genauso wie die Liebe. Doch June hat nicht mit Mason gerechnet. Er ist witzig, reich und absolut planlos, was seine Zukunft angeht – aber vor allem kann er nicht genug von der temperamentvollen Studentin bekommen. Mason will weitaus mehr als nur eine Nacht mit ihr. Und June fragt sich das erste Mal, was passieren würde, wenn sie ihre Mauern einreißt ...

„Madly fesselt durch willensstarke Charaktere und eine mitreißende Geschichte. Es geht um große Gefühle, tiefe Freundschaft und die Schwierigkeit, sich selbst zu akzeptieren.“ ANNA VON INK_OF_BOOKS

Band 2 der IN-LOVE-Trilogie von Erfolgsautorin und Leser-Liebling Ava Reed

Quelle: LYX


Meine Meinung:

Endlich habe ich es geschafft Teil 2 der In-Love-Trilogie zu lesen!

In diesem Teil dreht sich nun alles um die Liebesgeschichte von Andies bester Freundin June und Coopers bestem Freund Mason. Bereits in Teil 1 konnten mich diese beiden Charaktere schon von sich überzeugen, jedoch habe ich sie im Verlaufe dieses Buches noch viel mehr lieb gewinnen können. 

Besonders gefallen hat mir, dass man June und Mason so viel besser kennengelernt hat. Man erfährt nun endlich genau, was sich hinter Junes selbstsicherer und temperamentvoller Fassade verbirgt und wie verletzlich sich sie im Inneren wirklich ist. Gleichzeitig sieht man Mason, der alles daran setzt Junes Aufmerksamkeit zu erlangen und keinen Hehl aus seinem Interesse an ihr macht. Beides zusammen führt zu einem süßen und herzerwärmenden Zusammenspiel beider Hauptcharaktere, das zugleich mit wahnsinnig viel Humor gespickt ist.

Quelle: Amazon



        Wie bereits in Teil 1 der Reihe ist auch hier der Schreibstil            wieder locker, leicht, humorvoll und lädt dazu ein sich in                 der Geschichte zu verlieren. Die Geschichte wird dieses Mal         aus den Sichtweisen von june und Mason erzählt. Auch in            diesem Buch  findet sich wieder eine Soundtrackliste, sowie         Zitate, die jedes Kapitel einleiten. Die Charakterkarten gibt            es auch hier wieder und sie sehen wunderschön aus.


Quelle: Amazon



Mir hat "Madly" fast noch besser gefallen, als der erste Teil der In-Love-Triologie, was besonders den Hauptcharakteren June und Mason geschuldet ist. Spätestens jetzt bin ich absoluter Fan sowohl der Reihe, als auch der Autorin Ava Reed!

Dieses buch ist eine ganz klare Empfehlung für jeden, der New Adult liebt und bekommt daher völlig zurecht eine Bewertung von 5 von 5 möglichen Büchern!




Rezension: Harlem Shuffle

Quelle: Hanser
Titel: Harlem Shuffle
Autor: Colson Whitehead
Genre: Roman
Verlag: Hanser
Seitenzahl: 384
ISBN: 978-3446270909
Preis: 25,00€

Beschreibung:

Harlem, 60er Jahre: die Geschichte eines einfachen Mannes, der so ehrlich wie möglich versucht aufzusteigen. Der neue Roman des zweifachen Pulitzerpreisträgers und Bestsellerautors Colson Whitehead

Eigentlich würde Ray Carney am liebsten ohne Betrügereien auskommen, doch die Einkünfte aus seinem Laden reichen nicht aus für den Standard, den die Schwiegereltern erwarten. Cousin Freddy bringt gelegentlich eine Goldkette vorbei, die Ray bei einem Juwelier versetzt. Doch was tun mit dem Raubgut aus dem Coup im legendären „Hotel Theresa“ im Herzen Harlems, nachdem Freddy sich verdünnisiert hat? Als Polizei und Gangster Ray in seinem Laden aufsuchen, steht sein waghalsiges Doppelleben auf der Kippe. Der mitreißende Roman des zweifachen Pulitzer-Preisträgers Colson Whitehead ist Familiensaga, Soziographie und Ganovenstück, vor allem aber eine Liebeserklärung an New Yorks berühmtestes Viertel.

Meine Meinung:


Ich war mir nicht sicher, ob ich als meinen ersten Whitehead wirklich seinen neuesten Roman wählen sollte, aber ich muss sagen er hat mich überzeugt und ich werde sicher noch Underground Railroad und Nickel Boys lesen.

Die Atmosphäre des Harlem der 60er Jahre kann Whitehead so überzeugend darstellen, dass man als Leser*in direkt in die Geschichte reingesogen wird. Die Darstellung der gesellschaftlichen Gegebenheiten und der Kultur hat mich dementsprechend wirklich überzeugen können.

Auch der Charakter und die Geschichte von Ray Carney sind ähnlich fein ausgearbeitet und tragen zur Tiefe der Story bei. Man fiebert unweigerlich mit Ray mit und hofft, dass sich alle seine Probleme lösen werden. Außerdem gibt es noch viele Nebencharaktere, bei denen man vielleicht den Überblick verlieren könnte, aus meiner Sicht haben diese aber sehr zur Reichhaltigkeit der Story beigetragen.

Die Einteilung der Geschichte in drei Teile, die zu verschiedenen Zeiten spielen, stellt meiner Meinung nach den zeitlichen Verlauf gut dar und trägt zum Spannungsaufbau bei.


Beliebte Posts